Datenverlust kann durch Cybervorfälle, Hardwaredefekte, versehentliches Löschen oder Systemausfälle entstehen. Ohne strukturierte Backup-Strategie ist die Wiederherstellung oft langsam, teuer und störend für den Betrieb.
Datensicherung Jülich ist für Unternehmen jeder Größe kein IT-Detail, sondern eine Grundvoraussetzung für den laufenden Geschäftsbetrieb.
Backups zu erstellen ist nur der erste Schritt. Unternehmen brauchen außerdem die Gewissheit, dass ihre Daten im Ernstfall schnell und vollständig wiederhergestellt werden können.
PHI unterstützt Sie bei der Umsetzung strukturierter Backup-Strategien mit Aufbewahrungsrichtlinien, Wiederherstellungstests und klarer Dokumentation.
Als Grundlage jeder belastbaren Backup-Strategie setzt phi auf die in der IT-Branche etablierte 3-2-1-Regel: mindestens drei Kopien der Daten, gespeichert auf zwei unterschiedlichen Medientypen, wobei eine Kopie räumlich getrennt vom Produktivsystem aufbewahrt wird. In der Praxis bedeutet das für unsere Kunden aus Jülich, Aachen, Düren, Köln und Düsseldorf, dass Produktivdaten lokal gesichert werden, eine weitere Kopie auf separater Hardware oder einem NAS-System liegt und eine dritte Kopie außerhalb des Unternehmensstandorts, etwa in unserem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum, vorgehalten wird.
Diese Trennung schützt davor, dass ein einzelnes Ereignis – ein Hardwaredefekt, ein Wasserschaden im Serverraum oder ein Diebstahl – gleich alle Sicherungsstände auf einmal vernichtet. Wichtig ist dabei nicht nur die Anzahl der Kopien, sondern auch die Regelmäßigkeit: Backup-Zyklen werden gemeinsam mit dem Kunden auf Basis der tatsächlichen Änderungsrate der Daten festgelegt, nicht nach einem starren Standardschema.
Ein zentraler, aber oft unterschätzter Baustein ist die Definition von Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO). Die RTO beschreibt, wie lange ein System nach einem Ausfall maximal stillstehen darf, bis der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Die RPO legt fest, welcher Datenverlust im schlimmsten Fall tolerierbar ist – also wie alt die letzte nutzbare Sicherung sein darf.
Für ein Buchhaltungssystem sehen diese Werte anders aus als für einen Fileserver mit selten geänderten Archivdaten. Bevor wir eine Backup-Lösung konfigurieren, ermitteln wir gemeinsam mit dem Kunden realistische RTO- und RPO-Werte je Systemkategorie und richten Sicherungsintervalle, Speicherorte und Wiederherstellungsprozesse konsequent danach aus. Nur so lässt sich im Ernstfall eine Aussage treffen, die über „wir haben ja ein Backup“ hinausgeht.
In der technischen Umsetzung kombinieren wir je nach Datenmenge und Änderungshäufigkeit unterschiedliche Sicherungsarten: Vollsicherungen in festen Abständen als verlässliche Basis, ergänzt durch inkrementelle oder differenzielle Backups, die nur geänderte Daten erfassen und damit Sicherungsfenster sowie Speicherbedarf deutlich reduzieren.
Genauso wichtig wie die Sicherung selbst ist ihre Überwachung: Backup-Jobs werden bei phi aktiv auf erfolgreiche Ausführung geprüft, fehlgeschlagene Läufe lösen eine Benachrichtigung aus, statt erst bei der nächsten Wiederherstellung aufzufallen. Diese Kontrolle ist entscheidend, denn ein Backup, dessen Fehlschlagen niemand bemerkt, bietet keine tatsächliche Sicherheit, sondern nur ein trügerisches Gefühl davon.
Besondere Aufmerksamkeit verdient bei der Datensicherung Jülich der Schutz vor Ransomware. Verschlüsselungstrojaner zielen mittlerweile gezielt auch auf Backup-Bestände, um Unternehmen jede Möglichkeit zur Wiederherstellung ohne Lösegeldzahlung zu nehmen. Deshalb setzen wir auf Offsite- und möglichst unveränderliche (immutable) Backups, die vom Produktivnetzwerk logisch getrennt sind und von einem Angreifer, der sich bereits im Netzwerk befindet, nicht ohne Weiteres erreicht oder überschrieben werden können.
In Kombination mit regelmäßigen, dokumentierten Wiederherstellungstests – nicht nur dem reinen Sichern, sondern dem tatsächlichen Rücksichern in einer Testumgebung – stellen wir sicher, dass ein Restore im Ernstfall tatsächlich funktioniert und nicht erst während einer akuten Krise geprüft wird. Diese Vorgehensweise orientiert sich an den Empfehlungen nach den Richtlinien des BSI zum Schutz vor Ransomware und zur Absicherung von Backup-Infrastrukturen.
Für Unternehmen in Jülich und der Region übernimmt phi dabei die komplette Bandbreite: von der Erstberatung über die technische Umsetzung bis zur laufenden Überwachung der Sicherungsläufe. Mit einem Team von 8 bis 12 Mitarbeitenden betreuen wir Kunden in Jülich, Aachen, Düren, Köln und Düsseldorf persönlich und mit kurzen Wegen – gerade bei einem Vorfall zählt, dass Ansprechpartner erreichbar sind und die Wiederherstellung ohne lange Abstimmungswege beginnen kann.
So bleibt Datensicherung Jülich kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher, überprüfbarer Bestandteil Ihrer IT-Sicherheit, der regelmäßig auf neue Bedrohungslagen und veränderte Anforderungen des Unternehmens angepasst wird.
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