Ein Cybersecurity-Vorfall endet selten mit der Wiederherstellung der Systeme. Den Ablauf, die Angriffsmethoden und die betroffenen Systeme zu verstehen, ist entscheidend, um künftige Risiken zu senken und rechtliche oder regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
IT Forensik NRW beginnt für uns dort, wo ein Sicherheitsvorfall Fragen hinterlässt: phi sichert digitale Spuren gerichtsverwertbar und klärt, was wirklich passiert ist.
Jeder Vorfall hinterlässt wertvolle Informationen, die künftige Sicherheitsstrategien verbessern können. Ohne gründliche Untersuchung beheben Unternehmen oft nur Symptome, während die eigentlichen Schwachstellen bestehen bleiben.
PHI führt strukturierte forensische Untersuchungen durch, die Ursachen ermitteln, die Auswirkungen von Vorfällen bewerten und die Ergebnisse klar dokumentieren.
Wenn ein Cyberangriff entdeckt wird, entscheidet das Vorgehen in den ersten Stunden darüber, ob sich der Vorfall später lückenlos rekonstruieren lässt. Unsere Forensiker sichern flüchtige Daten wie Arbeitsspeicherinhalte, aktive Netzwerkverbindungen und laufende Prozesse, bevor sie durch Neustarts oder gut gemeinte Aufräumaktionen verloren gehen.
Anschließend erstellen wir forensische Kopien betroffener Datenträger, deren Integrität wir mit kryptografischen Prüfsummen belegen. Auch mobile Endgeräte, virtuelle Maschinen und Cloud-Umgebungen beziehen wir in die Sicherung ein, wenn der Vorfall es erfordert.
Jede Übergabe wird in einer Chain of Custody dokumentiert, damit die Beweismittel auch gegenüber Versicherern, Ermittlungsbehörden oder vor Gericht Bestand haben. Das Originalsystem bleibt dabei unangetastet – analysiert wird ausschließlich an Arbeitskopien.
Im zweiten Schritt der IT Forensik NRW folgt die eigentliche Ursachenanalyse. Wir werten Log-Dateien von Servern, Firewalls und Endgeräten aus, korrelieren Zeitstempel und rekonstruieren so den Ablauf des Angriffs: Über welchen Weg sind die Angreifer eingedrungen? Welche Konten wurden kompromittiert? Welche Systeme und Daten waren betroffen, und wurden Daten abgezogen? Typische Befunde reichen von Phishing-Mails mit schädlichen Anhängen über ausgenutzte Schwachstellen in nicht gepatchten Systemen bis zu missbrauchten VPN-Zugängen.
Am Ende steht ein nachvollziehbarer Bericht, der technische Details für Ihre IT ebenso enthält wie eine verständliche Zusammenfassung für Geschäftsführung, Datenschutzbeauftragte und Behörden.
Gerade bei meldepflichtigen Vorfällen kommt es auf saubere Dokumentation an: Die DSGVO verlangt eine Meldung an die Aufsichtsbehörde binnen 72 Stunden, und die Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geben klare Leitlinien für den Umgang mit IT-Sicherheitsvorfällen.
Unsere forensischen Berichte liefern die dafür nötigen Fakten – belastbar, chronologisch geordnet und ohne Spekulation. Als IT-Systemhaus mit eigenem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum betreuen wir Unternehmen in Jülich, Aachen, Düren, Köln und Düsseldorf – kurze Wege, die im Ernstfall wertvolle Zeit sparen.
IT Forensik NRW bedeutet für uns mehr als reine Spurensuche: Aus jedem untersuchten Vorfall leiten wir konkrete Maßnahmen ab, damit sich derselbe Angriff nicht wiederholt. Dazu gehören das Schließen der ausgenutzten Schwachstellen, die Härtung betroffener Systeme, angepasste Berechtigungskonzepte und – wo sinnvoll – ein verbessertes Monitoring, das ähnliche Angriffsmuster künftig früher erkennt.
Auf Wunsch begleiten wir Sie auch nach Abschluss der Analyse, prüfen die Umsetzung der Empfehlungen und üben mit Ihrem Team den Ablauf für den nächsten Ernstfall. So wird aus einem Sicherheitsvorfall ein messbarer Gewinn an Widerstandsfähigkeit.
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